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JETZTHELFEN SCHWEIZ JETZTHELFEN setzt sich für in der Schweiz lebende ältere Menschen, Familien und Einzelpersonen ein. Wir sind ein politischer und konfessionell neutraler Verein gemäss Schweizer Obligationsrecht Art. 60 ff. ZGB.
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Was ist Armut in der Schweiz? Darf man sich als arm bezeichnen, wenn man ein Dach über dem Kopf hat und etwas auf dem Teller? An der Armut in der Schweiz die auch viele Kinder betrifft scheiden sich die Geister. Drei Beispiele. Armut in der Schweiz ist ein kontroverses Thema. Als sich Anfang Jahr im «Blick» eine alleinerziehende Mutter als armutsbetroffen porträtieren liess, entbrannte der Volkszorn. «Wer einen Fernseher und ein Ledersofa hat, ist nicht arm», kommentierten die einen. «Es ist verrückt, dass es in der reichen Schweiz solche armen Menschen gibt», sagten die anderen. Zu Armut hat jeder eine Meinung. Vor allem wenn sie Kinder betrifft. Nicht selten heisst es, dass es Kindern nicht schadet, wenn sie sich einschränken müssen, oder dass es an den Eltern ist, deren Situation zu verbessern. Aber auch dass es im reichsten Land der Welt Aufgabe des Staats wäre, Kinderarmut zu verhindern. Aber wie macht man das, und wann ist eine Familie überhaupt arm? Wer sich diesen Fragen journalistisch nähert, betritt ein Minenfeld. «Wir sind früher auch nie in die Ferien gefahren», sagen Freunde. «Ich habe vor kurzem eine sogenannt arme Familie fotografiert. Bei denen standen mehrere Markenschuhe vor der Tür», erzählt eine Fotografin, und Redaktionskollegen warnen: «Die Armutszahlen der Caritas sind zu hoch!» Und die betroffenen Familien? Sie schweigen. Weil es unsicher und müde macht, in einem reichen Land arm zu sein. Weil es hier jeder schaffen kann, wenn er nur richtig will. Und es ihnen nicht gelingt. Das fördert den missgünstigen Blick ins Migros-Körbli derer, denen es noch schlechter geht. Wobei wir wieder bei der Kontroverse wären: Was darf man im Supermarkt überhaupt einkaufen, wenn man arm ist? Eine Viertelmillion arme Kinder Laut aktuellen Zahlen der Caritas leben in der Schweiz fast 900'000 Menschen in Armut. Rund 260'000 davon sind Kinder. Als arm gelten Eltern mit zwei Kindern, die weniger als 4600 Franken pro Monat zur Verfügung haben oder Alleinerziehende mit zwei Kindern, die über weniger als 3800 Franken monatlich verfügen. Diese Einkommensgrenzen sind wie erwähnt nicht unumstritten, das Bundesamt für Statistik (BFS) setzt sie deutlich tiefer an (siehe nachfolgende Grafik). Klar ist: Kinder unter 18 Jahren sind jene Altersgruppe, die am häufigsten von Sozialhilfe abhängig ist. Gemäss der Schweizerischen Sozialhilfestatistik betrug 2010 die Sozialhilfequote von Kindern 4,4 Prozent. In den Städten leben fast zehn Prozent der Minderjährigen von Sozialhilfe. Rund 118'000 Menschen gehören laut BFS zu den sogenannten Working Poor, können also trotz einem Vollzeitpensum ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Auffallend viele von ihnen sind Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern. Wie gross die Kinderarmut in der Schweiz tatsächlich ist, hängt von der verwendeten Armutsdefinition und der Messmethode ab. Orientiert man sich wie das BFS an der Armutsschwelle der Europäischen Union, sind 14,6 Prozent der in der Schweiz lebenden Bevölkerung armutsgefährdet. Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) geht davon aus, dass in der Schweiz 9,4 Prozent der Kinder in relativer Armut leben. Wann ist jemand offiziell arm? Durchschnittliche Armutsgrenze* bei verschiedenen Haushaltstypen, Jahr 2010 itslosigkeit oder Scheidung in eine schwierige finanzielle Situation kommen können. Hier finden Sie Links zu Berichten über "Armut in der Schweiz": Beobachter Magazin: http://www.beobachter.ch/leben-gesundheit/lebenshilfe-soziales/artikel/armut- in-der-schweiz_wenns-wieder-nur-brot-gibt/ Blick Online: http://www.blick.ch/news/schweiz/557-franken-fehlen-in-der-familienkasse- id65574.html# SF DRS: http://www.drs.ch/www/de/drs/themen/wissen/wirtschaft-arbeit/5370.armut-in-der-reichen- schweiz.html SF Sendungen: http://www.wissen.sf.tv/Dossiers/Wirtschaft/Armut-in-der-Schweiz#!videos * Statistiken vom Beobachter Schweiz vom 11. Apr 2012 - Alle Rechte vorbehalten. Text bei JETZTHELFEN Hilfsorganisation. (Ausgabe Beobachter Schweiz, http://www.beobachter.ch/leben-gesundheit/lebenshilfe- soziales/artikel/armut-in-der-schweiz_wenns-wieder-nur-brot-gibt/)
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